H-1B und L-1 Visa Zusatzgebühr

Zusätzliche Gebühr wieder eingeführt

01-05-2016

Gerade erst abgeschafft, wurde die zusätzliche Gebühr bei H-1B und L-1 Anträgen sowie Verlängerungsanträgen wieder eingeführt. Im gleichen Zuge müssen sich H-1B und L-1 Antragsteller auf eine signifikante Erhöhung gefasst machen.

Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hatte die Zusatzgebühr bei H-1B und L-1 Anträgen am 1. Oktober 2015 außer Kraft gesetzt ("Border Security Fee: Zusatzgebühr bei H-1B und L-1 Visa abgeschafft").

Die zusätzliche H-1B und L-1 Antragsgebühr für US-Unternehmen, die außerordentlich viele ausländische Arbeitnehmer mit einem H-1B oder L-1 Visum beschäftigen, wurde jedoch am 18. Dezember 2015 per Gesetz wieder eingeführt und gilt laut "Consolidated Appropriations Act 2016" bis 30. September 2025.

Die zusätzliche Antragsgebühr fällt nicht bei jedem H-1B oder L-1 Antrag an, sondern muss ausschließlich von sogenannten "50/50" Arbeitgebern gezahlt werden. Die Kriterien lauten wie folgt:

  1. Beschäftigung von mehr als 50 Mitarbeitern in den USA und
  2. Belegschaft in den USA besteht zu mehr als 50% aus ausländischen Mitarbeitern mit H-1B, L-1A oder L-1B Status

Im Zuge der Wiedereinführung wurden die Zusatzgebühren verdoppelt: Für betroffene US-Arbeitgeber ergeben sich aufgrund der "Combined Filing Fee And Fraud Prevention And Detection Fee" Mehrkosten in Höhe von 4.000 US-Dollar pro H-1B Antrag bzw. 4.500 US-Dollar pro L-1 Antrag – auch bei Verlängerungsanträgen. Vor der drei Monate währenden Abschaffung lagen die Gebühren lediglich bei 2.000 US-Dollar (H-1B) bzw. 2.250 (L-1) pro Antrag.

Wichtig: Die Zahlung der Gebühren sollte immer korrekt erfolgen, da es sonst zu Antragsablehungen kommt.


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