Social Media und ESTA

Abfrage bei visumfreier Reise

Netz-Profile können im ESTA-Antrag erfasst werden

Ab sofort erfasst das Ministerium für Innere Sicherheit der USA (DHS) beim Programm für visumfreies Reisen mit ESTA Social-Media-Profile von USA-Reisenden. 

Bereits im letzten Jahr haben wir Sie darüber informiert, dass es Pläne seitens des U.S. Department of Homeland Security (DHS) gibt, im ESTA-Formular Daten zur Präsenz in sozialen Netzwerken abzufragen. Trotz aller Kritik und Bedenken, wurde diese Neuerung nun eingeführt.

Wer in die USA reist, muss entweder ein Visum beantragen oder einen ESTA-Antrag stellen. Im ESTA-Formular fragt das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) unterschiedliche Informationen ab:

  • Angaben zur Person
  • Informationen zum Arbeitgeber
  • Angaben zum Ansprechpartner in den USA
  • Kontaktdaten
  • Reisepassdaten
  • Sicherheitsrelevante Fragen

Erfassung der Social-Media-Konten

Ende Dezember 2016 haben die US-Behörden eine neue Frage im ESTA-Antrag ergänzt: Ab sofort können Reisende, die visumfrei mit einer ESTA-Genehmigung in die USA reisen möchten, Angaben zu den von ihnen genutzten Social-Media-Konten (Facebook, Twitter, etc.) im ESTA-Formular machen, inklusive der Angabe des individuellen Benutzernamens.

Die Angaben zu Social-Media-Profilen sind zunächst noch optional. Laut den US-Behörden soll es nicht automatisch zu einer Ablehnung kommen, wenn Reisende diese Angaben im ESTA-Formular nicht machen.

Hilfe bei Ermittlungen

Die zusätzliche Angabe soll den US-Behörden helfen, mögliche terroristische Bedrohungen zu erkennen. Es soll den US-Behörden nur möglich sein, Beiträge zu sehen, die vom Benutzer öffentlich gemacht werden; die Privatsphäre der Antragsteller soll jedoch zu keinem Zeitpunkt verletzt werden.

Über weitere Änderungen im ESTA-Formular halten wir Sie selbstverständlich immer auf dem Laufenden.

01-05-2017



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